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Reiseverkehr - National

FLUGZEUG:
Linienflüge:
Lufthansa (LH) ist die bekannteste innerdeutsche Fluggesellschaft.
Billigflüge:
Innerdeutsche Strecken werden bedient won:
Air Berlin (Internet: www.airberlin.com),
DBA (Internet: www.flydba.com),
European Air Express (Internet: www.eae.aero),
Eurowings (Internet: www.eurowings.com),
Germania Express (Gexx) (Internet: www.gexx.com),
Germanwings (Internet: www.germanwings.com),
Hapag-Lloyd Express (Internet: www.hlx.com),
InterSky (Internet: www.intersky.biz),
OLT (Internet: www.olt.de).

Frankfurt/M. ist der größte Flughafen im innerdeutschen Flugverkehr, fast alle Flughäfen können von hier aus innerhalb von durchschnittlich 50 Minuten erreicht werden. Low-Cost Carrier fliegen zumeist von kleineren Flughäfen wie Münster-Osnabrück, Paderborn-Lippstadt und Berlin-Tempelhof, so daß diese Flughäfen im innerdeutschen sowie europäischen Luftverkehr eine zunehmend wichtigere Rolle spielen. Germania Express (Gexx) bedient z.B. die Flugstrecken München - Hannover, Hamburg - Stuttgart, Berlin-Tegel - Frankfurt, Berlin-Tegel - München und Hamburg - München.

Im Sommer werden Verbindungen durch Bedarfsflugdienste mit festen Abflugzeiten nach Helgoland, Sylt und einigen Ostfriesischen Inseln angeboten. Darüber hinaus stehen auf Anforderung auch Taxiflugdienste zwischen allen Verkehrsflughäfen zur Verfügung.


SCHIFF: Schiffsverkehr auf Flüssen, Seen und an der Küste im Linienverkehr:
(a) auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Neckar, Oder, Rhein, Saale und Weser;
(b) von den Ostseehäfen aus entlang der Ostseeküste und zu den Ostseeinseln;
(c) Seebäderdienst von Bremerhaven, Cuxhaven, Hamburg, Wilhelmshaven und weiteren Orten an der Nordseeküste zu den Friesischen Inseln und nach Helgoland;
(d) auf dem Ammersee, Bodensee, Chiemsee, Königssee, Rursee, Starnberger See sowie auf dem Wannsee und dem Müggelsee in Berlin.
Autofähren verkehren regelmäßig zwischen verschiedenen Häfen der Ostseeküste im In- und Ausland. Zusätzlich werden Sonderfahrten auf allen befahrbaren Wasserwegen angeboten.
Die Köln-Düsseldorfer (Internet: www.k-d.com) bietet verschiedene Flußkreuzfahrten auf Rhein und Mosel an.
Die Reederei Hapag-Lloyd Kreuzfahrten (Internet: www.hlkf.de) bietet in den Sommermonaten 7 bis 21-tägige Kreuzfahrten auf Donau, Elbe, Main, Mosel, Oder, Peene und Rhein an.
Die Stern- und Kreisschiffahrt GmbH (Internet: www.sternundkreis.de) und die Reederei Riedel GmbH (Internet: www.reederei-riedel.de) bieten in und um Berlin Linien- sowie Ausflugsfahrten an. Die Sächsische Dampfschiffahrts GmbH (Internet: www.saechsische-dampfschiffahrt.de) bietet Dampferfahrten auf Elbe, Saale, Oder und Ostsee.
Mit der Berta Epple GmbH (Internet: www.neckar-kaeptn.de geht es auf den Neckar und mit der Flotte Weser GmbH (Internet: www.flotte-weser.de) auf die Weser.
Wer zu Schiff die Donau erkunden möchte, wendet sich an die Donauschiffahrt Wurm & Köck (Internet: www.donauschiffahrt.de).
Die Vereinigte Schiffahrtsunternehmen für den Bodensee und Rhein (VSU) (Internet: www.vsu-online.com), die Bodensee Schiffsbetriebe GmbH (BSB) (Internet: www.bsb-online.com) und die Schweizerische Bodensee Schiffahrtsgesellschaft AG (Internet: www.sbsag.ch) bieten mit einer Flotte von rund 40 Schiffen im Sommer einen Linienschiffsverkehr, Sonder- und Ausflugsfahrten und einen Autofährverkehr in die Schweiz und nach Österreich an. Bestimmte Ermäßigungen sind erhältlich.


BAHN: Das Streckennetz der Deutschen Bahn (Internet: www.bahn.de) umfaßt ca. 42.000 km. Der bereits begonnene Aufbau eines Schnellbahnnetzes von 3200 km soll bis 2010 abgeschlossen sein. InterCityExpress-, InterCity-, EuroCity- und InterRegio-Linien sind bezüglich Ankunfts- und Abfahrtszeiten weitgehend aufeinander abgestimmt. Durch das InterCity-Netz werden über 50 Städte mit InterCity-Zügen im Stundentakt bedient. Berlin ist vollständig in das IC-/EC- und ICE-Netz eingebunden. Es stehen mehrere InterCity-Linien, EuroCity und ICE-Verbindungen zur Verfügung, die jeweils im Ein- bis Zwei-Stundentakt verkehren, darunter die Linien Berlin – Frankfurt/M. – Karlsruhe, Berlin – Köln – Basel, Berlin – Frankfurt/M. – München (ICE) sowie Hamburg – Berlin – Dresden mit durchgehender Verbindung nach Prag. Die ICE-Sprinter verkehren nonstop von München über Frankfurt/M. nach Hamburg oder Berlin. Es besteht Reservierungspflicht. Der reservierungspflichtige Metropolitan mit verschiedenen bedürfnisorientierten Sitzplatzbereichen (Traveller, Office, Silence und Club) verkehrt täglich zwischen Köln und Hamburg mit Zwischenstops in Düsseldorf und Essen. Der UrlaubsExpress fährt zwischen Dezember und April von Hamburg, Dortmund und Berlin zu Wintersportorten in Österreich, Italien und der Schweiz, zwischen Mai und Oktober von Hamburg, Dortmund, Berlin, Stuttgart und München nach Österreich, Italien und Ungarn. Für Lufthansa-Fluggäste gibt es den AIRRail-Service von Stuttgart (alle 2 Stunden) und Köln (stündlich) zum Flughafen Frankfurt/Main. Das Rail & Fly Ticket wird von über 80 Fluglinien, bzw. Reiseveranstaltern angeboten und beinhaltet die Bahnreise zum/von den jeweiligen Flughäfen. Das Schienennetz der Bahn wird durch zahlreiche regionale Verkehrsgesellschaften ergänzt.
Verpflegung: Alle ICE-/EC-/IC-Züge und viele Schnellzüge im innerdeutschen und internationalen Fernverkehr bieten Zugrestaurants, Buffetwagen oder eine fahrbare Minibar. Schlafwagen: Viele Schlafwagen im internationalen Verkehr sind mit Duschen und Klimaanlagen ausgestattet. Bettplatzreservierungen sollte man im voraus vornehmen. Einige Züge haben Liegewagen. Bei der Sitzplatzreservierung in EuroCity-, InterCity- und InterCityExpress-Zügen sollte man angeben, ob man im Großraum- oder Abteilwagen sitzen möchte. In ICEs stehen Kleinkinderabteile mit Spielzeug und Wickeltischen zur Verfügung (Reservierung im voraus). Fahrradmitnahme ist in ca. 60% der Fernzüge möglich, eine Fahrradkarte und eine Stellplatzreservierung pro Rad werden dafür benötigt. Auch in den meisten DB Nachtzügen sowie den CityNightLine-Zügen können Fahrräder befördert werden. Stellplätze solltem im Voraus reserviert werden. Weitere Informationen sind bei der Radfahrer-Hotline (s.u.) erhältlich. Fahrradverleih: Die DB bietet an ca. 250 Bahnhöfen ihren Kundendienst »Fahrrad am Bahnhof« an. Fahrgäste, die mit der Bahn anreisen, bezahlen eine verbilligte Leihgebühr. Weitere Informationen von der Radfahrer-Hotline der DB (Tel: (0180) 515 14 15 (0,12 €/Min.). Internet: www.bahn.de/bahnundbike).
Bahn&Auto/MietwagenService: 85 DB Autozüge verkehren ab November 2004 innerhalb Deutschlands. Ab April 2005 werden Nachtverbindungen zwischen München und Dortmund, Düsseldorf und Troisdorf angeboten. An allen ICE-Halten und in vielen weiteren Städten stehen Mietwagen am Bahnhof bereit. In mehr als 30 Städten sind Autovermieter mit einer eigenen MietwagenStation direkt am Bahnhof vertreten, an über 80 Bahnhöfen ist der MietwagenService im DB-Reisezentrum erhältlich. Bergbahnen: In den bekanntesten Bergregionen kann man mit Drahtseilbahnen, Sesselliften oder Zahnradbahnen fahren.
Die DB bietet auch eine Verbindung auf die autofreie Nordseeinsel Wangerooge. Für die Überfahrt stehen von der DB betriebene Fähren zur Verfügung (Internet: www.bahn.de/nordseeinseln).
Detaillierte Informationen über Strecken, Fahrpläne, Fahrpreise und Ermäßigungen erteilen alle DB-Agenturen, örtliche Reisebüros, die Fremdenverkehrsämter sowie die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in Österreich, DB Reise & Touristik, Postfach 290, Bösendorferstraße 2/I, A-1010 Wien. Tel: (01) 503 94 06. Fax: (01) 505 96 12 85. (E-Mail: deutsche.bahn.austria@db-wien.de) und die Generalvertretung der Deutschen Bahn AG in der Schweiz, DB Reise & Touristik, Schwarzwaldallee 200, CH-4058 Basel. Tel: (061) 690 11 64. Fax: (061) 690 11 47. (E-Mail: service@deutschebahn.ch; Internet: www.bahn.de/ch).


Anmerkung: Seit August 2004 werden in den Zügen der Deutschen Bahn keine EC-Karten mehr akzeptiert. Wer eine Fahrkarte (nach)lösen muß, kann dann nur noch bar oder mit Kreditkarte bezahlen.

Hinweis: Ausführliche Informationen über die Kombi-/Familien/Vielreisenden-/Gruppentickets sind bei den DB-Infozentren an den Bahnhöfen erhältlich. Im folgenden sind die wichtigsten Tarifangebote und Spartickets für den innerdeutschen Bahnverkehr aufgelistet. Zusätzlich gibt es bundesländerspezifische Pauschaltickets (meist gültig von 09.00 Uhr bis 3.00 Uhr des Folgetages, für bis zu 5 Personen), wie z. B. das Baden-Württemberg-Ticket, Bayern-Ticket oder Schleswig-Holstein-Ticket.

BahnCard: Es gibt drei verschiedene BahnCard Angebote: die BahnCard 25 bietet 25% Rabatt auf den Normalpreis, die BahnCard 50 bietet 50% Rabatt und die BahnCard 100 erlaubt die beliebige Benutzung aller DB-Züge (mit Ausnahme des ICE-Sprinters, bei dem ein Aufpreis erforderlich ist). Weitere Informationen über die BahnCard Angebote sind bei der gebührenpflichtigen Hotline der DB (Tel: 01805 34 00 35 (0,12 €/Min.), Mo-Fr 07.00-21.00 Uhr) erhältlich.
Gruppe&Spar: Sonderangebot für Reisegruppen ab 6 Erwachsenen für Bahnreisen in Deutschland und in das europäischen Ausland. Ermäßigungen von 50%, 60% und 70% sind erhältlich, je nachdem, wie lange im Voraus gebucht wird. Gruppe&Spar-Tickets sind an bestimmte Reisedaten und Züge gebunden. Kinder unter 15 Jahren zahlen die Hälfte.
Schönes-Wochenende-Ticket: Gilt für bis zu 5 gemeinsam reisende Personen oder ein Eltern-/Großelternpaar, bzw. einen Eltern-/Großelternteil mit beliebig vielen eigenen Kinder/Enkeln unter 15 Jahren an Samstagen oder Sonntagen von 00.00 Uhr bis 03.00 Uhr des Folgetages. Gültig in Nahverkehrszügen der DB sowie in einigen Verkehrsverbünden.
Surf&Rail: Jeweils ab Montag 17.00 Uhr sind die aktuellen Strecken zum Festpreis von 50 € pro Person für Hin- und Rückfahrt im Fernverkehr 2. Klasse auf www.bahn.de gelistet. Frühester Reisetag ist immer der Dienstag. Die Tickets werden als OnlineTicket bis 10 Minuten vor Abfahrt selbst erstellt - bezahlt wird nur mit Kreditkarte.


BUS/PKW: Deutschland verfügt über ein hochmodernes Autobahnnetz von rund 11.000 km. Das Gesamtstraßennetz umfaßt rund 630.000 km. Bleifreies Benzin ist an jeder Tankstelle erhältlich. Über 700 Raststätten, Tankstellen, Motels und Kioske sind entlang der Autobahnen 24 Std. geöffnet. Der Pannendienst des Allgemeinen Deutschen Automobil Clubs (ADAC) (Internet: www.adac.de) leistet Hilfe rund um die Uhr in ganz Deutschland, in den neuen Bundesländern sind darüber hinaus der Auto Club Europa (ACE) und der Allgemeine Deutsche Motorsportverband (ADMV) zuständig. Die ADAC-Pannenhilfe ist bundesweit einheitlich unter der Rufnummer (0180) 2 22 22 22 (gebührenpflichtig), für Mobilfunk (alle Netze) ohne Vorwahl unter 22 22 22 erreichbar, den ADAC-Notruf erreicht man unter Tel: (089) 22 22 22. Der ADAC unterhält außerdem einen Hubschrauber-Notdienst. Die Hilfeleistungen stehen Mitgliedern dieser und ähnlicher Organisationen kostenlos zur Verfügung, die Materialkosten sind jedoch zu erstatten. An Autobahnen stehen Notrufsäulen zur Verfügung. Bei Anrufen sollte ausdrücklich die »Straßenwachthilfe« verlangt werden. Für den Polizeinotruf und die Unfallrettung wählt man die Rufnummer 110 oder 112 (Feuerwehr). Ein telefonischer Info-Service mit aktuellen Informationen zu Staus, Straßenzustand, Baustellen usw. steht unter der Rufnummer (0180) 510 11 12 (gebührenpflichtig) zur Verfügung. Genaue Auskünfte über Tankstellen, Raststätten und Motels an den Autobahnen finden sich im Prospekt »Autobahn-Service«, der bei der DZT angefordert werden kann, oder von der Autobahn Tank & Rast GmbH & Co (Internet: www.tank.rast.de).

Fernbus: Autobuslinien der Omnibus-Verkehrsgesellschaft Bahn/Post und anderer Unternehmen ergänzen den Schienenverkehr. Die Busse fahren hauptsächlich in Dörfer und Kleinstädte, die nicht an das Bahnnetz angeschlossen sind. Es gibt nur wenige Langstreckenbusverbindungen innerhalb Deutschlands. Eurolines-Busse der Deutschen Touring GmbH (Adresse s. Reiseverkehr – International) bietet Liniendienste auf touristisch interessanten Strecken, z. B. der Romantischen Straße (Wiesbaden/Frankfurt/M. – München/Füssen) und der Burgenstraße (Mannheim/Heidelberg – Rothenburg o. d. T. – Nürnberg).

Taxis: Stehen überall zur Verfügung. Es werden Wartegebühren und andere Zuschläge verlangt. Alle Taxis haben Taxameter.

Mietwagen: Firmen wie Autohansa, Avis, Europa Service, Hertz, Sixt-Budget, Severin & Co und SU InterRent verleihen Kraftfahrzeuge für einen Mindestzeitraum von 24 Stunden. Buchungsbüros stehen an allen Flughäfen, in Städten und an über 40 Bahnhöfen zur Verfügung. Die Preise richten sich nach dem Wagentyp. Mehrwertsteuer in Höhe von 16% kommt hinzu. In den größeren Städten kann man auch Wagen mit Chauffeur mieten. Auf Anfrage wird ein Wagen am Flughafen, Bahnhof oder Hotel bereitgestellt. Treibstoff kann an Tankstellen nicht immer mit Kreditkarte bezahlt werden. Mehrere Fluggesellschaften (einschließlich Lufthansa) bieten »Fly & Drive« an. Weitere Auskünfte von der DZT.

Automobil-Clubs: Der Allgemeine Deutsche Automobil Club (ADAC) aus München (Internet: www.adac.de) und der Frankfurter Automobilclub von Deutschland (AvD) (Internet: www.avd.de) haben Informationsschalter an den wichtigsten Grenzübergängen und Geschäftsstellen und Vertretungen in allen größeren Städten. Mitgliedern angeschlossener ausländischer Automobil-Clubs wird technische Hilfe geleistet. Landkarten und Reiseführer können in den Büros der Organisationen erworben werden. Auch Schneeketten können gemietet werden. Der ADAC-Reiseruf benachrichtigt Autofahrer in Notfällen mit Radiodurchsagen. Auf allen Sendern werden ganzjährig Straßenverkehrsberichte ausgestrahlt. Außerdem gibt es den Auto- und Reiseclub Deutschland (ARCD) (Internet: www.arcd.de) und den Auto Club Europa (ACE) (Internet: www.ace-online.de).

Verkehrsbestimmungen: Die Verkehrszeichen sind den internationalen Zeichen angepaßt.
Kinder unter 4 Jahren müssen im Kindersitz, Kinder bis 12 Jahren auf einem Kindersitzkissen auf dem Rücksitz Platz nehmen, und dürfen nicht auf dem Vordersitz mitgenommen werden. Anschnallpflicht besteht auf Vorder- und Rücksitz.
Es besteht Helmpflicht für Motorradfahrer.
Die Benutzung eines handgehaltenen Mobil- oder Autotelefons ist während der Fahrt verboten, die Benutzung von Freisprecheinrichtungen ist erlaubt.
An ausländischen Kraftfahrzeugen muß das Nationalitätszeichen des Heimatlandes angebracht sein. Es empfiehlt sich, stets für einen vollen Tank zu sorgen. Wer mit leerem Tank auf der Autobahn liegenbleibt, kann gebührenpflichtig abgeschleppt und bestraft werden.
Warndreieck und Verbandskasten müssen mitgeführt werden.
Promillegrenze: 0,5?.
Höchstgeschwindigkeiten:
Innerhalb geschlossener Ortschaften: 50 km/h,
außerhalb geschlossener Ortschaften: 100 km/h;
Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen und Schnellstraßen: 130 km/h, jedoch kein generelles Tempolimit. Für Pkw mit Anhänger (z.B. Wohnwagen) gilt auf Straßen und Autobahnen höchstens 80 km/h.
Regionale Geschwindigkeitsbegrenzungen sind ausgeschildert.


Unterlagen: Nationaler oder internationaler Führerschein und nationale oder internationale Zulassung sind ein Jahr gültig. Für Staatsangehörige der EU- und EFTA-Länder gilt als Versicherungsnachweis das Autokennzeichen. Dennoch wird EU- und EFTA-Bürgern empfohlen, die Internationale Grüne Versicherungskarte mitzunehmen, um bei eventuellen Schadensfällen in den Genuß des vollen Versicherungsschutzes zu kommen. Ansonsten gilt der gesetzlich vorgeschriebene minimale Haftpflicht-Versicherungsschutz. Außerdem kann die Grüne Karte die Unfallaufnahme erleichtern.

STADTVERKEHR: In allen Städten gibt es ausgezeichnete öffentliche Verkehrsmittel. In den Großstädten verkehren auch Straßen-, U- und S-Bahnen sowie Vorortzüge. Tages- und Sammelkarten können im voraus gekauft werden. In vielen Großstädten kauft man die jeweils benötigten Fahrkarten vor dem Betreten des Busses, der Straßen-, U- oder S-Bahn an Automaten an den Haltestellen. Sehr viele öffentliche Verkehrsmittel sind schaffnerlos. Es gibt aber regelmäßige Fahrscheinkontrollen, und Fahrgäste ohne gültige Fahrkarte müssen in der Regel auf der Stelle eine Strafe bezahlen. Zahlreiche Fahrpläne und Broschüren stehen dem Reisenden zur Verfügung.

Berlin: Das Berliner Nahverkehrssystem ist ausgezeichnet und umfaßt ein ausgedehntes Buslinien- sowie U- und S-Bahnnetz, das durch die Regionalbahn der Deutschen Bahn AG, die Straßenbahn im Ostteil der Stadt sowie die Fährschiffe der Berliner Verkehrs-Betriebe (BVG) (Internet: www.bvg.de) und die Ost-Berliner Stern- und Kreisschiffahrt (im Linienverkehr) ergänzt wird. Mit der Tageskarte (bis 03.00 Uhr des folgenden Tages gültig) kann man beliebig viele Fahrten auf dem gesamten Buslinien-, U- und S-Bahnnetz sowie der BVG-Schiffslinie unternehmen. Ausgenommen sind die BVG-Ausflugsbuslinien. Die WelcomeCard ist nach Entwertung 72 Stunden lang gültig, man kann in diesem Zeitraum beliebig viele Fahrten mit allen öffentlichen Verkehrsmitteln im Tarifbereich Berlin unternehmen. Außerdem erhält man bis zu 50% Ermäßigung bei kulturellen und touristischen Attraktionen in Berlin und Potsdam. Mit der CityTourCard können alle öffentlichen Nahverkehrsmittel im Tarifbereich Berlin AB genutzen werden. Darüber hinaus ermöglicht die Karte Rabatte bei über 30 Partnern, darunter Sehenswürdigkeiten, Museen, Theater, Stadtrundfahrten und -führungen. Die Karte gibt es in zwei Varianten: Für 48 Stunden zum Preis von 14,50 € und für 72 Stunden zum Preis von 18,90 €. Sie ist erhältlich bei Verkaufsschaltern und -automaten der BVG und S-Bahn Berlin. Internet: www.citytourcard.com. Mit der Kleingruppenkarte können bis zu 5 Personen ab Entwertung bis 03.00 Uhr am Folgetag die öffentlichen Verkehrsmittel im Tarifbereich Berlin benutzen. Mit den regulären Linienbussen 100 und 200 (das auch den neueren Teil Berlins einschließt) kann man eine Stadtrundfahrt vom Bahnhof Zoo durch die gesamte Innenstadt vorbei an allen wichtigen Sehenswürdigkeiten bis zum Bezirk Prenzlauer Berg unternehmen. Weitere Informationen von den Informationsstellen der BVG.

FAHRZEITEN: von Berlin (in Std. und Min.) zu anderen deutschen Großstädten:


FlugzeugBahnBus/Pkw
Hamburg0.453.154.00
Köln1.054.007.00
Frankfurt/M.1.103.306.30
München1.205.407.00
Bonn1.056.008.00
Leipzig-2.002.00
Erfurt-4.004.30
Rostock-3.002.30
Dresden-1.502.30